Finanzbuchhaltung auslagern oder selbst machen?
Buchhaltung (Finanzbuchhaltung) selbst zu machen ist in Österreich oft günstig in der Software, aber teuer in Zeit und Fehlerkosten. Für viele EPUs und KMU ist deshalb ein Hybrid- oder Outsourcing-Modell wirtschaftlicher.
Aktualisiert am
4. Juli 2026
Geo-Fokus
Österreich

Kurz zusammengefasst
Die wichtigsten Punkte vorab
Softwarekosten sind nur ein kleiner Teil der echten Buchhaltungskosten.
Mit wachsender Komplexität kippt der wirtschaftliche Vorteil oft vom DIY- zum Hybrid- oder Outsourcing-Modell.
Die beste Lösung hängt von Belegmenge, Know-how, Zeitbudget und Haftungsrisiko ab.
Kurzantwort: Buchhaltung selbst machen kostet EUR 10–30/Monat für Software, Auslagern meist EUR 200–800/Monat.
Was umfasst Buchhaltung (Finanzbuchhaltung)?
Buchhaltung – oft auch als Finanzbuchhaltung bezeichnet – ist die laufende, gesetzlich vorgeschriebene Erfassung aller Geschäftsfälle eines Unternehmens. Wie viel davon du selbst übernehmen kannst, hängt auch davon ab, wann du zusätzlich einen Steuerberater brauchst.
- Laufende Buchführung
- Umsatzsteuervoranmeldung
- Jahresabschluss und Steuererklärungen
- Lohnverrechnung bei Mitarbeitern
Kosten-Vergleich
- Selbst machen: EUR 120–360/Jahr plus Zeit
- Komplett auslagern: EUR 1.200–9.600/Jahr
- Hybrid: guter Mittelweg für viele EPUs
Eine genauere Aufschlüsselung realer Honorare findest du in unserem Artikel Was kostet ein Steuerberater?
Wann solltest du auslagern?
Bei Bilanzierungspflicht, vielen Belegen, Mitarbeitern oder komplexen Geschäftsfällen. Passende Kanzleien für die Finanzbuchhaltung findest du über unsere Beratersuche für Österreich.
FAQ
Häufige Fragen zu diesem Thema
Ist Buchhaltung selbst machen für EPUs sinnvoll?
Bei wenigen Belegen und einfachen Fällen oft ja. Sobald Fristen, Umsatzsteuer, Mitarbeiter oder komplexere Geschäftsfälle dazukommen, steigt das Risiko deutlich.
Was ist ein typisches Hybrid-Modell?
Du erfasst Belege und Rechnungen selbst digital, während ein Steuerberater Abschluss, Prüfungen und Spezialfragen übernimmt.
Wann sollte ich spätestens auslagern?
Spätestens dann, wenn deine Buchhaltung regelmäßig Fristen stresst, Fehler produziert oder operative Arbeit verdrängt.
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Hinweis: Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen für Österreich und ersetzt keine individuelle steuerliche Beratung.